Ultraschall-Elastographie

Die Ultraschall-Elastographie ist ein neues bildgebendes Verfahren in der Krebs- und Schmerzdiagnostik. Im Jahr 2000 begann Dr. Bauermeister erste Forschungen in der Schmerzdiagnostik, um Triggerpunkte – die häufigste Ursache von Schmerzen des Bewegungsappates sichtbar zu machen.

Die Ultraschall- Elastographie ist ein neues Verfahren um die Gewebeelastizität sichtbar zu machen. Sie findet Anwendung in der Tumor- und Schmerzdiagnostik sowie in der Sportmedizin.  Sie ist eine moderne High-Tech Version der ältesten Untersuchungsmethode in der Medizin, der Palpation. Palpation bedeutet: Mit den Händen zu untersuchen und Veränderungen im Gewebe zu erkennen. Bei der Krebsvorsorge sucht man nach harten Knoten in einer Körperregion, zum Beispiel im Brustgewebe. Bei Schmerzproblemen dagegen untersucht man nicht die Schmerzregionen allein, sondern den ganzen Körper. Dabei sucht man nach Knoten in den Faszien und Muskeln, die hart sind. Diese Knoten werden als Triggerpunkte bezeichnet (Englisch: Trigger=Auslöser), da sie Schmerzen auslösen (Englisch: triggern).

Die Schmerzen, die von ihnen verursacht werden spürt man aber nicht da, wo man die Triggerpunkte findet, sondern in weiter entfernten Körperregionen.

Die Möglichkeiten der Untersuchung mit den Händen ist aber begrenzt. So findet man nur große und oberflächlich liegende Triggerpunkte. Die meisten Triggerpunkte liegen aber in tieferen Gewebeschichten und sind oft zu klein um getastet zu werden.

Deshalb sucht die Medizin schon lange nach einer Methode, um den Körper komplett und ohne Einschränkungen untersuchen zu können. Und genau das ist mit der Ultraschall- Elastographie möglich. Mit ihr findet man auch die tiefen und sehr kleinen Triggerpunkte und der ganze Körper kann von Kopf bis Fuß untersucht werden. Ziel ist es, zu erkennen in welchen Körperregionen die meisten Triggerpunkte zu finden sind, denn dort muss die Behandlung ansetzen.

Wichtig zu wissen: Die Ursache des Schmerzes liegt nicht dort wo man ihn spürt, sondern sie liegt da verborgen, wo die Triggerpunkte zu finden sind.

Weder Röntgen, Ultraschall, Computer- oder Kernspintomographie können diese Triggerpunkte sichtbar machen. Dafür benötigt man die Ultraschall Elastographie.

 

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